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Sir   Monti,   so   heißt   der   Hund   mit   dem   ein   Rechtsanwalt   aus   Salzhausen   vor   den   Europäischen   Gerichtshof   ziehen will,   um   zu   erreichen,   dass   die   Hundesteuer   die   es   seit   dem   achtzehnten   Jahrhundert   in   Deutschland   gibt   und   in vielen   Ländern   in   Europa   schon   längst   abgeschafft   wurde,   auch   hier   in   Deutschland   abgeschafft   wird.   Er   ist   der Meinung   das   die   Hundesteuer   nur   noch   als   Wirtschaftsfaktor   in   den   Haushalten   der   Gemeinden   und   den   Stadtstaaten Bestand   hat.   Da   diese   Steuer   nicht   festgeschrieben   ist,   können   die   Einnahmen   dort   verwendet   werden   wo   es   gerade im    Haushalt    zwickt.    Das    führt    wiederum    dazu,    das    alle    Hundebesitzer    einen    beträchtlichen    Anteil    an    den Haushaltseinnahmen   mit   beteiligt   sind,   ohne   dafür   etwas   zurück   zu   bekommen,   wie   es   einmal   bei   der   Einführung dieser   Steuer   vorgesehen   war.   Das   Gegenteil   ist   heute   die   Tagesordnung.   Dafür   das   von   den   Hundebesitzern Millionen   von   Euro   eingefordert   werden,   werden   sie   auch   noch   mit   Bußgeldern   belegt   wenn   ihr   Hund   seine   Notdurft verrichtet. Auch der Weser Kurier in Bremen schrieb darüber. Dort stand dem Sinn nach folgendes: Nur   weil   er   von   der   Stadt   aufs   Land   zog   mit   seiner   Familie   und   dem   kleinem   Hund, einem   Yorkshire   Terrier,   sollte   er   doppelt   so   viel   Hundesteuer   bezahlen   als   vorher. Genau     das     wollte     er     nicht     so     einfach     hinnehmen     weil     das     für     ihn     nicht nachzuvollziehen ist. Er   konnte   und   wollte   die   Erhöhung   nicht   akzeptieren.   Er   fing   an   Akten   zu   wälzen, Gutachten    und    juristische    Schriften    zu    Sichten    und    kam    zu    der    Folgerung:    “Die Hundesteuer   ist   heute   nicht   mehr   gerechtfertigt.”   Hundebesitzer   seien   seiner   Meinung nach   “Melkkühe   der   Nation”.   Die   Hundesteuer   ist   “ungerecht”,   “nicht   angemessen”   und nur   dazu   da,   um   die   leeren   Kassen   der   Städte   und   Gemeinden   zu   füllen.   Dann   stellte er   noch   fest,   das   die   Kommunen   tatsächlich   entscheiden   dürfen,   ob   und   in   welcher   Höhe   sie   eine   Hundesteuer erheben.   Die   Grundlage   liefert   dafür   das   sogenannte   Steuer(er)findungsgesetz,   das in   Artikel   105   Absatz   2a   des   Grundgesetzes   geregelt   ist.   Das   Gesetzt   ist   für   die Ämter   so   etwas   wie   ein   Blankoscheck,   da   freut   sich   doch   der   Bürger,   oder!?!?   Im vergangenem   Jahr   haben   die   Ämter   für   Hundesteuer   in   Niedersachsen   mehr   als   30,6 Millionen Euro allein damit Geld einnehmen können”, meinte der Anwalt. Es   geht   ihm   ums   Prinzip,   als   um   die   Hundesteuer   an   sich.   Schliesslich   müssen Besitzer    von    Katzen,    Pferden    und    Co.    keine    Abgaben    bezahlen.    Unterstützung bekommen    Sir    Monti    und    sein    Herrchen    dafür    vom    Verband    für    das    Deutsche Hundewesen,   die   Tierschutzorganisation   Tasso   und   den   Deutschen   Tierschutzbund und     einem     Hundemagazin     die     sich     zum     Bündnis     “Stopt     die     Hundesteuer” zusammengeschlossen   haben.   Dieses   Bündnis   sammelt   derzeit   Unterschriften   gegen   die   “Luxussteuer”   mit   der   sie die Klage von dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte unterstützen. In   der   Hoffnung   das   sich   in   Deutschland   in   Bezug   auf   die   Hundesteuer   etwas   ändert,   dürfen   wir   alle   gespannt   sein was davon wird.
Ist Hundesteuer noch Zeitgemäß ?
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