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Der   Hund   ist   sprichwörtlich   der   beste   Freund   des   Menschen   und   wohl deshalb   auch   das   beliebteste   Haustier   unter   Deutschen.   Laut   dem Verband    für    das    Deutsche    Hundewesen    (VDH)    gibt    es    rund    10 Millionen   Hundebesitzer   in   Deutschland   –   da   bleibt   es   nicht   aus,   dass auch   sie   sich   ab   und   zu   in   Gerichtssälen   wiedertreffen.   Wir   klären   Sie über die wichtigsten Gesetzgebungen rund um Ihren Vierbeiner auf. Gesetze rund um Ihren Hund Hunde   können   in   verschiedensten   Rechtsfragen   zum   Thema   werden. Deshalb     finden     sich     in     den     verschiedensten     Gesetzesbüchern Bestimmungen,   die   Sie   als   Hundebesitzer   zu   beachten   haben.   Zum Beispiel    gibt    es    Regelungen    im    Umweltrecht,    Tierschutzrecht    aber auch   im   allgemeinen   Strafgesetzbuch.   Wichtig   ist   also,   dass   Sie   sich im   Klaren   darüber   sind,   in   welchen   Bereich   Ihr   Anliegen   fällt,   um   die richtigen   Informationen   zu   finden.   Wir   geben   Ihnen   einen   Überblick   zu den   wichtigsten   Feldern.   Meistens   sind   Hundebesitzer   in   der   Pflicht   die Hinterlassenschaften   ihrer   Hunde   zu   entfernen.   (Quelle:   Thinkstock   by Getty-Images) Gesetze zur Haltung von Hunden sind Ländersache Wie   sieht   es   mit   den   Exkrementen   der   Vierbeiner   aus   –   ist   man   als Hundehalter   verpflichtet   sie   zu   entfernen?   Ja,   in   den   meisten   Fällen schon.    Dennoch    sind    solche    Regelungen,    die    die    Haltung    eines Hundes   betreffen,   eine   Sache   des   Bundeslandes,   in   dem   Sie   sich befinden   und   können   sogar   von   Gemeinde   zu   Gemeinde   verschieden geregelt sein.            Dazu   gehören   zum   Beispiel   auch   Gesetze   zur   Leinenpflicht   oder   die Einstufung   der   Hunderassen   nach   Gefährlichkeit.   Diese   entscheiden nämlich   die   jeweiligen   Bundesländer.   So   ist   es   zum   Beispiel   in   Baden Württemberg    und    Bayern    erlaubt,    Hunde    frei    laufen    zu    lassen; dagegen    müssen    Hunde    in    Berlin    oder    Brandenburg    an    der    Leine geführt   werden.   Bremen   hat   zwischen   Mitte   März   und   Mitte   Juli   eine
sogenannte   Schonfrist    eingeführt,   in   der   Hunde   nicht   frei   herumlaufen können. Bezüglich   der   Rassenlisten,   auf   denen   vermerkt   ist,   welche   Hunde- rassen    als    gefährlich    gelten,    unterscheiden    sich    die    Bundesländer ebenfalls. Bayern führt momentan die längste Liste. Auch   bei   der   Höhe   der   Hundesteuer   kommt   es   auf   die   Regelungen innerhalb   der   Kommunen   und   Gemeinden   an.   Daher   sollten   Sie   sich genauer   zu   den   Gesetzgebungen   in   ihrem   Bundesland   informieren. Auf der    Seite    des    VDH    www.vdh.de/    finden    Sie    hierzu    Links    zu    den einzelnen Internetseiten der Bundesländer. Bisswunde – was nun? Anders   ist   es,   wenn   es   um   bundesweite Anliegen   geht,   so   zum   Beispiel im    Bereich    des    Strafrechts.    Beim    Gassi    gehen    begegnen    Sie    als Hundebesitzer     häufiger     anderen     Hunden     und     deren     Herrchen. Manchmal   kommt   es   zu   Kämpfen   zwischen   den   Hunden,   bei   denen Tiere    oder    sogar    deren    Besitzer    verletzt    werden.    Gesetzlich    ist    es geregelt,   dass   Sie   haften   müssen,   falls   Ihr   Hund   ein   anderes   Tier   oder eine    Person    verletzt.    Beißt    ein    Hund    einen    Menschen,    kann    der Hundehalter     wegen     Körperverletzung     bestraft     werden.     Bei     der Verletzung   eines   anderen   Tieres   gilt   der   Vorfall   als   Sachschaden.   In beiden    Fällen    ist    der    Hundebesitzer    schadensersatzpflichtig    (§    833 Bürgerliches Gesetzbuch). Über den Hund gestolpert Ähnlich    ist    es,    wenn    der    Hund    nur    indirekt    die    Ursache    für    eine Verletzung   ist.   Stolpert   man   zum   Beispiel   über   den   Hund   des   Friseurs, weil   dieser   sich   im   Eingangsbereich   breit   gemacht   hat,   ist   auch   hier das      Frauchen      oder      Herrchen      in      der      Pflicht.      Laut      einer Rechtsschutzversicherung   muss   der   Hundehalter   bei   einer   Verletzung des    Kunden    für    ein    Schmerzensgeld    zahlen    oder    Schadensersatz leisten (Az. 19 U 96/12).
Bello in der Rechtssprechung - Hier ein Auszug  
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Der   Hund   ist   sprichwörtlich   der   beste   Freund   des   Menschen und     wohl     deshalb     auch     das     beliebteste     Haustier     unter Deutschen.   Laut   dem   Verband   für   das   Deutsche   Hundewesen (VDH)   gibt   es   rund   10   Millionen   Hundebesitzer   in   Deutschland –   da   bleibt   es   nicht   aus,   dass   auch   sie   sich   ab   und   zu   in Gerichtssälen      wiedertreffen.      Wir      klären      Sie      über      die wichtigsten Gesetzgebungen rund um Ihren Vierbeiner auf. Gesetze rund um Ihren Hund Hunde   können   in   verschiedensten   Rechtsfragen   zum   Thema werden.    Deshalb    finden    sich    in    den    verschiedensten    Ge- setzesbüchern   Bestimmungen,   die   Sie   als   Hundebesitzer   zu beachten     haben.     Zum     Beispiel     gibt     es     Regelungen     im Umweltrecht,   Tierschutzrecht   aber   auch   im   allgemeinen   Straf- gesetzbuch.   Wichtig   ist   also,   dass   Sie   sich   im   Klaren   darüber sind,   in   welchen   Bereich   Ihr   Anliegen   fällt,   um   die   richtigen Informationen   zu   finden.   Wir   geben   Ihnen   einen   Überblick   zu den   wichtigsten   Feldern.   Meistens   sind   Hundebesitzer   in   der Pflicht    die    Hinterlassenschaften    ihrer    Hunde    zu    entfernen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Gesetze zur Haltung von Hunden sind Ländersache Wie   sieht   es   mit   den   Exkrementen   der   Vierbeiner   aus   –   ist   man als    Hundehalter    verpflichtet    sie    zu    entfernen?    Ja,    in    den meisten   Fällen   schon.   Dennoch   sind   solche   Regelungen,   die die     Haltung     eines     Hundes     betreffen,     eine     Sache     des Bundeslandes,   in   dem   Sie   sich   befinden   und   können   sogar   von Gemeinde zu Gemeinde verschieden geregelt sein.           Dazu   gehören   zum   Beispiel   auch   Gesetze   zur   Leinenpflicht oder    die    Einstufung    der    Hunderassen    nach    Gefährlichkeit. Diese   entscheiden   nämlich   die   jeweiligen   Bundesländer.   So   ist es   zum   Beispiel   in   Baden   Württemberg   und   Bayern   erlaubt, Hunde   frei   laufen   zu   lassen;   dagegen   müssen   Hunde   in   Berlin oder   Brandenburg   an   der   Leine   geführt   werden.   Bremen   hat zwischen   Mitte   März   und   Mitte   Juli   eine   sogenannte   Schonfrist   eingeführt, in der Hunde nicht frei herumlaufen können. Bezüglich   der   Rassenlisten,   auf   denen   vermerkt   ist,   welche Hunde-rassen    als    gefährlich    gelten,    unterscheiden    sich    die Bundesländer   ebenfalls.   Bayern   führt   momentan   die   längste Liste. Auch    bei    der    Höhe    der    Hundesteuer    kommt    es    auf    die Regelungen    innerhalb    der    Kommunen    und    Gemeinden    an. Daher   sollten   Sie   sich   genauer   zu   den   Gesetzgebungen   in ihrem     Bundesland     informieren.    Auf     der     Seite     des     VDH www.vdh.de/     finden     Sie     hierzu     Links     zu     den     einzelnen Internetseiten der Bundesländer. Bisswunde – was nun? Anders   ist   es,   wenn   es   um   bundesweite Anliegen   geht,   so   zum Beispiel    im    Bereich    des    Strafrechts.    Beim    Gassi    gehen begegnen   Sie   als   Hundebesitzer   häufiger   anderen   Hunden   und deren   Herrchen.   Manchmal   kommt   es   zu   Kämpfen   zwischen den    Hunden,    bei    denen    Tiere    oder    sogar    deren    Besitzer verletzt   werden.   Gesetzlich   ist   es   geregelt,   dass   Sie   haften müssen,    falls    Ihr    Hund    ein    anderes    Tier    oder    eine    Person verletzt.   Beißt   ein   Hund   einen   Menschen,   kann   der   Hunde- halter     wegen     Körperverletzung     bestraft     werden.     Bei     der Verletzung    eines    anderen    Tieres    gilt    der    Vorfall    als    Sach- schaden.    In    beiden    Fällen    ist    der    Hundebesitzer    schadens- ersatzpflichtig (§ 833 Bürgerliches Gesetzbuch). Über den Hund gestolpert Ähnlich   ist   es,   wenn   der   Hund   nur   indirekt   die   Ursache   für   eine Verletzung   ist.   Stolpert   man   zum   Beispiel   über   den   Hund   des Friseurs,   weil   dieser   sich   im   Eingangsbereich   breit   gemacht hat,   ist   auch   hier   das   Frauchen   oder   Herrchen   in   der   Pflicht. Laut    einer    Rechtsschutzversicherung    muss    der    Hundehalter bei    einer    Verletzung    des    Kunden    für    ein    Schmerzensgeld zahlen oder Schadensersatz leisten (Az. 19 U 96/12).
Bello in der Rechtssprechung Hier ein Auszug